SAN FRANCISCO / LONDON (IT BOLTWISE) – Ein Technologie-Startup aus Saratoga hat sich bereit erklärt, 630.000 US-Dollar an die US-Regierung zu zahlen, um Vorwürfe des Zuwendungsbetrugs beizulegen. Die Vorwürfe beziehen sich auf eine Phase-II-Förderung des Small Business Innovation Research-Programms der National Science Foundation, bei der die Hauptforscherin ihre Vollzeitanstellung bei einem anderen Unternehmen nicht offengelegt hatte.

Ein Technologie-Startup aus Saratoga, eBibelot, hat sich bereit erklärt, 630.000 US-Dollar an die US-Regierung zu zahlen, um Vorwürfe des Zuwendungsbetrugs beizulegen. Die Vorwürfe beziehen sich auf eine Phase-II-Förderung des Small Business Innovation Research-Programms der National Science Foundation (NSF), die 2019 beantragt wurde. Die Hauptforscherin des Projekts, Fallah-Khair, hatte in der Bewerbung angegeben, dass sie ihre Hauptbeschäftigung bei eBibelot ausüben würde, was sich später als falsch herausstellte.
Die Bedingungen der NSF-Förderung erforderten, dass die Hauptforscherin ihre primäre Beschäftigung dem kleinen Unternehmen widmet, was in der Regel andere Beschäftigungen von mehr als 19,6 Stunden pro Woche ausschließt. Doch entgegen dieser Vorgabe begann Fallah-Khair kurz nach der Antragstellung eine Vollzeitanstellung bei einem multinationalen Telekommunikationsunternehmen und arbeitete dort mindestens 40 Stunden pro Woche von Mai 2019 bis April 2021.
Die US-Regierung warf eBibelot vor, die Vollzeitanstellung der Hauptforscherin in mehreren Nachzertifizierungen nach der Vergabe nicht offengelegt zu haben. In einer dieser Zertifizierungen war Fallah-Khair ausdrücklich verpflichtet, andere Beschäftigungen anzugeben, meldete jedoch keine.
Der US-Staatsanwalt Craig H. Missakian betonte die Bedeutung der Integrität bei der Durchführung von steuerfinanzierten Forschungsprojekten. Er erklärte, dass die Nichteinhaltung der Förderbedingungen wertvolle Forschungsgelder von verdienten kleinen Unternehmen ablenkt. Megan E. Wallace, die amtierende Generalinspektorin der NSF, unterstrich die Bedeutung des Schutzes des SBIR-Programms vor Missbrauch, um Innovationen in kleinen Unternehmen zu fördern.
Die im Vergleich beigelegten Ansprüche sind lediglich Vorwürfe, und es wurde keine Haftung festgestellt, so die Staatsanwaltschaft. Diese Einigung verdeutlicht die Notwendigkeit der Transparenz und Ehrlichkeit bei der Beantragung und Durchführung von Förderprojekten, um das Vertrauen in öffentliche Förderprogramme zu wahren.

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