MADRID / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie zeigt, dass der Shingles-Impfstoff das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle um bis zu 20 % senken könnte. Diese bahnbrechende Forschung wird auf der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie in Madrid vorgestellt.

Eine kürzlich durchgeführte Studie hat ergeben, dass der Shingles-Impfstoff das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erheblich reduzieren kann. Diese Forschung, die auf der Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie in Madrid präsentiert wird, zeigt, dass die Impfung mit einer bis zu 20-prozentigen Risikoreduktion für kardiovaskuläre Ereignisse verbunden ist.
Shingles, auch als Herpes Zoster bekannt, ist eine weit verbreitete Erkrankung, die weltweit Millionen von Menschen betrifft. Sie verursacht einen schmerzhaften Ausschlag und kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie Taubheit, anhaltenden Schmerzen und Blindheit führen. Besonders ältere Menschen sind von diesen Komplikationen betroffen, weshalb die Impfung in vielen Ländern hauptsächlich für ältere oder immungeschwächte Erwachsene empfohlen wird.
Die Ergebnisse der Studie, die als erste ihrer Art gilt, legen nahe, dass der Impfstoff auch bei jüngeren Erwachsenen ab 18 Jahren kardiovaskuläre Schutzwirkungen haben könnte. Die systematische Überprüfung und Meta-Analyse umfasste 19 Studien, darunter acht Beobachtungsstudien und eine randomisierte kontrollierte Studie, die den Einfluss der Herpes-Zoster-Impfung auf kardiovaskuläre Ereignisse untersuchten.
Dr. Charles Williams, der Autor der Studie und globaler Associate Medical Director bei GSK, betonte die Bedeutung dieser Ergebnisse. Er erklärte, dass die Impfung gegen Herpes Zoster mit einem geringeren Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle verbunden sei. Dennoch sei weitere Forschung notwendig, um zu klären, ob dieser Zusammenhang direkt auf die Wirkung der Impfung zurückzuführen ist.
Die Studie zeigt, dass die Impfung nicht nur vor spezifischen Infektionen schützt, sondern auch zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen kann. Dies wird durch die Aussagen von Experten wie Prof. Filippo Crea und Prof. Bryan Williams unterstützt, die die Ergebnisse begrüßen, jedoch auf die Notwendigkeit weiterer Forschung hinweisen, insbesondere um die Auswirkungen auf jüngere Menschen besser zu verstehen.
In Großbritannien wird die Impfberechtigung ab dem 1. September auf Personen zwischen 18 und 49 Jahren mit einem stark geschwächten Immunsystem ausgeweitet. Diese Entscheidung folgt der vorherigen Erweiterung der Impfberechtigung auf Personen über 50 mit einem stark geschwächten Immunsystem durch den NHS.

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