WASHINGTON / LONDON (IT BOLTWISE) – Trotz eines jüngsten gerichtlichen Rückschlags setzt die US-Regierung ihre Handelsverhandlungen mit internationalen Partnern fort. Ein Berufungsgericht hat Präsident Trump untersagt, auf Basis eines Notstandsgesetzes weitreichende Zölle zu erheben. Die Regierung plant jedoch, den Fall vor den Supreme Court zu bringen, was die Handelsbeziehungen zur EU weiter belasten könnte.

Die US-Regierung zeigt sich unbeeindruckt von einem jüngsten Urteil eines Berufungsgerichts, das Präsident Donald Trump untersagt, auf Basis eines Notstandsgesetzes weitreichende Zölle auf Importe aus verschiedenen Ländern zu erheben. Trotz dieses Rückschlags setzt die Regierung ihre Handelsverhandlungen mit internationalen Partnern fort. Jamieson Greer, der US-Handelsbeauftragte, betonte in einem Interview die enge Zusammenarbeit mit den Handelspartnern und zeigte sich optimistisch, dass die Verhandlungen erfolgreich fortgesetzt werden können.
Die Entscheidung des Gerichts stellt eine bedeutende Hürde dar, da sie die rechtliche Grundlage für die Erhebung von Zöllen infrage stellt. Dennoch bleibt der Regierung bis zum 14. Oktober Zeit, den Fall vor den Supreme Court zu bringen. Diese Frist gibt der US-Regierung einen gewissen Spielraum, um ihre Handelsstrategie weiter zu verfolgen und möglicherweise eine endgültige Entscheidung zu ihren Gunsten zu erwirken.
Die Auswirkungen dieser juristischen Auseinandersetzung auf die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU sind bislang unklar. Seit dem 7. August erheben die USA auf die meisten EU-Importe einen Zollsatz von 15 Prozent. Diese Maßnahme könnte die zukünftigen Handelsbeziehungen erheblich belasten und zu Spannungen zwischen den beiden Wirtschaftsmächten führen.
Experten warnen, dass die Fortsetzung der Handelsverhandlungen unter diesen Umständen das Vertrauen der internationalen Partner in die USA beeinträchtigen könnte. Die EU hat bereits signalisiert, dass sie bereit ist, auf die Zölle zu reagieren, was die Spannungen weiter verschärfen könnte. Die kommenden Wochen werden entscheidend dafür sein, wie sich die Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU entwickeln und ob eine Eskalation der Zölle vermieden werden kann.

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