KANADA / LONDON (IT BOLTWISE) – VersaBank, eine kanadische Digitalbank, testet derzeit eine neue Form von tokenisierten Einlagen, die eine sicherere und konforme Alternative zu Stablecoins bieten sollen. Diese Initiative könnte die Effizienz von Geldtransfers erheblich steigern und die Art und Weise, wie Banken Blockchain-Technologien nutzen, revolutionieren.

VersaBank, eine führende kanadische Digitalbank, hat ein Pilotprojekt gestartet, um tokenisierte Einlagen zu testen, die eine sicherere und konformere Alternative zu den weit verbreiteten Stablecoins darstellen sollen. Diese Initiative wird über die US-Tochtergesellschaft VersaBank USA durchgeführt und konzentriert sich auf die Erprobung von Digital Deposit Receipts (DDRs) in Form von USDVB-Token, die jeweils einen US-Dollar repräsentieren, der bei VersaBank USA hinterlegt ist.
Das Pilotprogramm simuliert Tausende von Transaktionen mit geringem Wert, zunächst intern und anschließend mit ausgewählten externen Partnern. Die Verwaltung der Token erfolgt über die digitalen Tresor- und E-Wallet-Plattformen der Bank und wird auf den Blockchains von Ethereum, Algorand und Stellar ausgegeben. Diese Technologie könnte die Effizienz von Geldtransfers erheblich steigern, indem sie die Vorteile der Blockchain-Technologie nutzt.
Während Stablecoins wie USDC von Circle oder USDT von Tether von privaten Unternehmen ausgegeben werden und durch Reserven bei Drittverwahrern gedeckt sind, handelt es sich bei tokenisierten Einlagen um Verbindlichkeiten regulierter Banken, die den Bankvorschriften unterliegen. Dies bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene und könnte die Akzeptanz von Blockchain-Technologien im Bankensektor fördern.
Bereits Anfang des Jahres haben Custodia und Vantage Bank US-Dollar-Sichteinlagen auf Ethereum tokenisiert, während JPMorgan seine Einlagentoken auf dem Layer-2-Netzwerk Base von Coinbase getestet hat. Im Gegensatz zu den meisten Stablecoins sind die Token von VersaBank staatlich versichert und können Zinsen erwirtschaften, was sie funktional traditionellen Einlagen ähnlicher macht, jedoch mit der zusätzlichen Effizienz der blockchain-basierten Abwicklung.
Die Bank plant, das Pilotprojekt bis Ende 2025 abzuschließen und wird vor einer öffentlichen Einführung die Genehmigung des Office of the Comptroller of the Currency (OCC) einholen. Diese Entwicklungen könnten den Weg für eine breitere Akzeptanz von Blockchain-Technologien im Bankensektor ebnen und die Art und Weise, wie Banken mit digitalen Währungen umgehen, grundlegend verändern.

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