LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie zeigt, dass die Zahl der neuen Demenzdiagnosen in den USA zwar sinkt, aber immer mehr ältere Menschen länger mit der Krankheit leben.

In den letzten Jahren hat sich ein bemerkenswerter Trend in der Gesundheitslandschaft der USA abgezeichnet: Die Inzidenz von Demenz sinkt, während die Prävalenz steigt. Diese Entwicklung wurde in einer umfassenden Studie mit über 25 Millionen Medicare-Empfängern zwischen 2015 und 2021 beobachtet. Die Forscher stellten fest, dass die Zahl der neuen Demenzdiagnosen von 3,5 % im Jahr 2015 auf 2,8 % im Jahr 2021 gesunken ist. Gleichzeitig stieg die Prävalenz von 10,5 % auf 11,8 %, was bedeutet, dass fast 12 % der traditionellen Medicare-Empfänger im Jahr 2021 mit einer Demenzdiagnose lebten. Diese Ergebnisse unterstreichen die wachsende Notwendigkeit für eine verbesserte Infrastruktur für die Langzeitpflege, Unterstützung für Pflegekräfte und Maßnahmen zur Gesundheitsgerechtigkeit. Besonders betroffen sind Frauen, Minderheiten und Menschen in benachteiligten Vierteln, die höhere Demenzraten aufweisen. Die Studie, die von Experten der UNC School of Medicine, der Duke University School of Medicine und des University of Texas Southwestern Medical Center geleitet wurde, hebt die dringende Notwendigkeit von politischen Maßnahmen hervor, die Ungleichheiten in der Demenzprävention, -diagnose und -unterstützung angehen. Demenz ist bereits eine der Hauptursachen für Behinderung und Abhängigkeit bei älteren Erwachsenen. Weltweit wird prognostiziert, dass bis 2050 mehr als 150 Millionen Menschen an Demenz erkranken werden. In den USA wird diese wachsende Belastung Familien, Pflegekräfte und das Gesundheitssystem zunehmend belasten, insbesondere in unterversorgten Gemeinden. Die Forscher analysierten Daten von mehr als 25 Millionen traditionellen Medicare-Begünstigten zwischen 2015 und 2021 und konzentrierten sich auf Trends in der Demenzinzidenz und -prävalenz über Alters-, Geschlechts-, Rassen-/Ethnizitäts- und sozioökonomische Gruppen hinweg. Sie stellten fest, dass die alters- und geschlechtsbereinigte Inzidenz von Demenz von 3,5 % im Jahr 2015 auf 2,8 % im Jahr 2021 zurückging. Gleichzeitig stieg die Prävalenz von 10,5 % auf 11,8 %, wobei fast 2,9 Millionen Begünstigte – etwa 12 % der traditionellen Medicare-Empfänger – im Jahr 2021 mit einer Demenzdiagnose lebten. Die Demenzinzidenz war 2021 am höchsten bei schwarzen Begünstigten (3,1 %), gefolgt von weißen (2,8 %) und hispanischen (2,6 %) Begünstigten. Höhere Demenzraten wurden konsistent bei Frauen, rassischen und ethnischen Minderheiten und Menschen in sozioökonomisch benachteiligten Vierteln festgestellt. Diese Arbeit wurde vom Duke-UNC Alzheimer’s Disease Research Center (ADRC) unter der Auszeichnung P30AG072958 vom National Institute on Aging finanziert. Zusätzliche Finanzierung kam von der Alzheimer’s Association unter der Auszeichnung 24HPE-1287087 und der Duke University Department of Neurology.

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Rückgang der Demenzdiagnosen, aber steigende Langzeitpflegebedarfe
Rückgang der Demenzdiagnosen, aber steigende Langzeitpflegebedarfe (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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