LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie zeigt, dass der lang beobachtete ‘Unzufriedenheitshöcker’, bei dem psychische Belastungen in der Lebensmitte ihren Höhepunkt erreichten, verschwunden ist. Stattdessen berichten jüngere Menschen nun von den höchsten Angst-, Depressions- und Stressniveaus, wobei das Unwohlsein im Laufe des Lebens abnimmt.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat einen signifikanten Wandel in der globalen Verteilung von psychischem Unwohlsein aufgezeigt. Der sogenannte ‘Unzufriedenheitshöcker’, der traditionell in der Lebensmitte seinen Höhepunkt erreichte, ist verschwunden. Stattdessen sind es nun die jüngeren Generationen, die die höchsten Niveaus an Angst, Depression und Stress erleben. Diese Erkenntnisse basieren auf Daten von Millionen von Teilnehmern aus 44 Ländern und deuten auf einen weltweiten Trend hin.
Die Forscher, darunter David Blanchflower vom Dartmouth College, analysierten umfangreiche Umfragedaten aus den USA und Großbritannien. Diese Daten, die über Jahrzehnte gesammelt wurden, zeigen, dass das psychische Unwohlsein bei jüngeren Menschen zugenommen hat, während es bei älteren Menschen relativ stabil geblieben ist. Der Rückgang des ‘Unzufriedenheitshöckers’ scheint direkt mit der Verschlechterung der psychischen Gesundheit junger Menschen zusammenzuhängen.
Mehrere Faktoren könnten zu dieser Verschiebung beitragen. Wirtschaftliche Unsicherheiten, unzureichende Gesundheitsversorgung, die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie und der Einfluss sozialer Medien werden als mögliche Ursachen genannt. Diese Entwicklungen werfen ernsthafte Fragen über eine sich verschärfende psychische Gesundheitskrise unter jungen Menschen auf, die dringend angegangen werden muss.
Die Studie, die in der Fachzeitschrift PLOS One veröffentlicht wurde, hebt hervor, dass die psychische Belastung nun mit dem Alter abnimmt, was eine dramatische Abkehr von früheren Mustern darstellt. Die Forscher betonen die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen, um die genauen Ursachen dieser Veränderungen zu verstehen und geeignete Maßnahmen zur Unterstützung der psychischen Gesundheit junger Menschen zu entwickeln.

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