BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Die deutsche Holzwirtschaft kritisiert den aktuellen Bauturbo der Bundesregierung als unzureichend und fordert umfassendere Maßnahmen. Der Fokus liegt auf der Förderung nachhaltiger Bauweisen und der Schaffung von mehr Wohnraum. Der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) schlägt konkrete Schritte vor, um die Baukonjunktur anzukurbeln und den Klimaschutz zu stärken.

Die deutsche Holzwirtschaft hat sich kritisch gegenüber dem sogenannten Bauturbo der Bundesregierung geäußert. Der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) sieht die bisherigen Maßnahmen als unzureichend an und fordert eine stärkere Einbindung des Bundes in die Baupolitik. Insbesondere wird davor gewarnt, die Verantwortung für eine Trendwende im Wohnungsbau allein auf die Kommunen abzuwälzen, da dies die positiven Impulse der Maßnahmen verwässern könnte.
In einem neuen Forderungspapier präsentiert der DHWR konkrete Maßnahmen, die auf Bundesebene umgesetzt werden sollten. Dazu gehört unter anderem die Senkung der Umsatzsteuer auf Bauleistungen im klimafreundlichen und sozialen Wohnungsbau von 19 % auf 7 %. Diese Maßnahme soll die Baukosten senken und den Erwerb von Eigenheimen erleichtern. Zudem wird eine verbindliche Holzbauquote bei öffentlichen Projekten von 30 Prozent vorgeschlagen, um den Baustoff Holz als Schlüssel für die Bauwende zu stärken.
DHWR-Präsident Erwin Taglieber betont, dass der aktuelle Bauturbo der Bundesregierung noch kein echter Turbo sei und nicht kurzfristig wirke. Er fordert, dass der Klimaschutz im Bausektor stärker in den Fokus rückt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen schnell wirksam sein und direkt vom Bund umgesetzt werden können, um die Baukonjunktur wieder anzukurbeln und nachhaltige Bauweisen zu fördern.
Darüber hinaus drängt der Verband auf den Abbau bürokratischer Hürden, wie eine bundesweite Harmonisierung der Bauvorschriften. Auch die Sanierung und Aufstockung von Gebäuden soll attraktiver werden, durch verlässliche Förderbedingungen, gedeckelte Kreditzinsen und höhere Zuschüsse für nachhaltige Materialien. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, mehr Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig den Klimaschutz zu fördern.

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