DHAKA / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Android-Malware namens SikkahBot zielt gezielt auf Studenten in Bangladesch ab. Die Malware tarnt sich als offizielle Anwendung der Bangladesh Education Board und hat seit Juli 2024 zahlreiche Opfer gefunden. Sie nutzt aggressive Berechtigungen und smishing-Techniken, um an persönliche und finanzielle Informationen zu gelangen.

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In Bangladesch sorgt eine neue Bedrohung für Aufsehen: Die Android-Malware SikkahBot hat es auf Studenten abgesehen, indem sie sich als offizielle App der Bangladesh Education Board ausgibt. Diese Täuschungskampagne, die von Cyble Research and Intelligence Labs (CRIL) aufgedeckt wurde, ist seit Juli 2024 aktiv. Die Verbreitung erfolgt über verkürzte URLs, die über smishing-Angriffe verteilt werden, um die Opfer zur Installation schädlicher APK-Dateien zu verleiten.

Einmal installiert, fordert die gefälschte App die Nutzer auf, sich mit ihren Google- oder Facebook-Konten anzumelden und persönliche Daten wie Name, Abteilung und Institut anzugeben. Besonders perfide ist die Forderung nach finanziellen Informationen wie Wallet-Nummern und PINs. Nach der Eingabe wird den Opfern eine gefälschte Nachricht angezeigt, die vorgibt, dass sich bald ein Vertreter bei ihnen melden wird, während die Malware im Hintergrund aktiv wird.

Was SikkahBot besonders gefährlich macht, ist der Missbrauch von Android-Berechtigungen. Die Malware fordert den Zugriff auf hochriskante Funktionen wie den Accessibility Service, SMS-Zugriff und Anrufverwaltung. Diese Berechtigungen ermöglichen es der Malware, Benutzeraktivitäten zu überwachen und zu manipulieren. Zudem registriert SikkahBot einen Broadcast-Empfänger, um alle eingehenden SMS-Nachrichten abzufangen, insbesondere solche mit Bezug zu mobilen Bankdiensten in Bangladesch.

Die Ausnutzung des Accessibility Service ist besonders gefährlich, da die Malware bei der Interaktion mit Banking-Apps wie bKash oder Nagad Anmeldedaten von ihrem Command-and-Control-Server abruft und versucht, diese automatisch auszufüllen. Wenn die Apps nicht aktiv genutzt werden, initiiert SikkahBot USSD-basierte Banktransaktionen, die auch ohne Internetverbindung funktionieren. Diese Methode erhöht die Reichweite und Zuverlässigkeit der Malware in Gebieten mit schlechter Konnektivität.

Obwohl SikkahBot ein hohes Risiko darstellt, bleibt die Erkennungsrate auf Plattformen wie VirusTotal niedrig, was auf die Verschleierungstechniken der Angreifer hinweist. CRIL hat mehr als zehn verschiedene Varianten der Malware entdeckt, wobei neuere Versionen immer mehr automatisierte Funktionen und ausgefeilte Befehlsausführungsmethoden integrieren.

Um sich vor Kampagnen wie SikkahBot zu schützen, betont CRIL die Notwendigkeit eines verbesserten Sicherheitsbewusstseins und proaktiver Verteidigungsstrategien. Dazu gehört die Installation von Apps nur aus vertrauenswürdigen Quellen wie dem Google Play Store, das Vermeiden von verdächtigen Links und die Einschränkung von Berechtigungen. Zudem wird die Nutzung von Multi-Faktor-Authentifizierung und mobiler Sicherheitssoftware empfohlen.

Cyble’s Threat Intelligence Platform überwacht weiterhin aufkommende Malware wie SikkahBot und bietet frühzeitige Erkennungsfähigkeiten sowie Infrastruktur-Tracking und Bedrohungszuordnung. Da digitaler Betrug in seiner Komplexität und Reichweite zunimmt, bleiben ständige Wachsamkeit und Cybersecurity-Hygiene die ersten Verteidigungslinien.

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SikkahBot: Neue Bedrohung für Studenten in Bangladesch
SikkahBot: Neue Bedrohung für Studenten in Bangladesch (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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