NEW YORK / SAN FRANCISCO (IT BOLTWISE) – Die Tiktok-App „Remini“ begeistert Millionen von Nutzern, die ihre Gesichter mithilfe der künstlichen Intelligenz in beeindruckende Bewerbungsfotos verwandeln. Ein virales Video zeigt die Verwandlung einer jungen Frau durch die App, die verschiedene Outfits und Frisuren generiert. Experten weisen jedoch darauf hin, dass solche KI-generierten Fotos Schwachstellen aufweisen können, wie unnatürlich lange oder zu viele Finger auf dem Bild. Die Meinungen über die Eignung solcher Fotos für Bewerbungen sind geteilt, wobei einige empfehlen, weiterhin persönlich gestaltete und authentische Fotos zu verwenden.


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  • In den sozialen Medien begeistert die Tiktok-App „Remini“ derzeit Millionen von Nutzern, die ihre Gesichter durch die künstliche Intelligenz der App in beeindruckende Bewerbungsfotos verwandeln. Ein virales Video einer jungen Frau zeigt ihre Verwandlung durch die Remini-App, bei der sie in verschiedenen Outfits und Frisuren präsentiert wird, die von der KI aus einem ursprünglichen Selfie generiert wurden. Innerhalb weniger Tage erhielt das Video über 40 Millionen Aufrufe und die Kommentare sind größtenteils begeistert über die künstlerischen Veränderungen.

    Allerdings weist Aron David, Host beim WDR-Nachrichtenformat tickr, darauf hin, dass solche KI-generierten Fotos einige Schwachstellen aufweisen können. Zum Beispiel könnten die Finger merkwürdig lang oder sogar in zu großer Anzahl auf dem Bild erscheinen. Er selbst hat die Remini-App getestet und ist bisher nicht vollständig überzeugt. Die generierten Fotos zeigten ihn im Business-Anzug und mit professionellem Lächeln, aber er fühlte sich nicht wiedererkannt. Die Haut war viel glatter, die Zähne anders, und er war skeptisch, ob solche Bilder für eine Bewerbung geeignet wären.

    Experten wie Stefan Gerth von Bewerbung.net betonen, dass die Entscheidung für ein KI-generiertes Bewerbungsfoto von der Art des Unternehmens abhängt, bei dem man sich bewirbt. Junge Unternehmen oder Agenturen würden oft nicht erwarten, dass der Bewerber genau so aussieht wie auf dem Foto, da sie solche Tools kennen und die Veränderungen akzeptieren. Allerdings rät Gerth, gut abzuwägen und den gesunden Menschenverstand zu nutzen. Man solle sich fragen, ob das Unternehmen und die Kultur zu einem solchen Foto passen.

    Ein KI-generiertes Bewerbungsfoto könnte eine schnelle Lösung sein, wenn der Arbeitgeber eine rasche Übermittlung der Unterlagen wünscht. Zudem könne es signalisieren, dass man offen für Technologien ist und sich für aktuelle Trends interessiert. Ein weiterer Vorteil wäre die Möglichkeit, aus einem Foto „etwas Kreatives“ zu machen, wie einen besonderen Hintergrund oder eine Kulisse, die das Arbeitsfeld repräsentiert. Allerdings warnt Gerth davor, in lächerlichen Situationen abgelichtet zu werden, die nicht zur Stelle passen.

    Trotz der Möglichkeiten, die KI-generierte Fotos bieten, rät Gerth immer noch dazu, zu einem Fotografen seines Vertrauens zu gehen, wenn Zeit und Geld vorhanden sind. Ein persönlich gestaltetes Bewerbungsfoto könne individuelle Interessen und Ideen berücksichtigen und ermögliche ein authentisches Auftreten. Letztendlich sollte man sich mit dem ausgewählten Foto wohlfühlen und es persönlich ansprechend finden, da Selbstvertrauen ein wichtiger Faktor in einer Bewerbung ist.

    @gracesplace #CapCut #ai #remini #fypシ ♬ 3:15 (Slowed Down + Reverb) – Russ

    Bewerbungsfoto per KI-App: Remini hilft mit Künstlicher Intelligenz bei der Jobsuche
    Bewerbungsfoto per KI-App: Remini hilft mit Künstlicher Intelligenz bei der Jobsuche (Foto: iStock)

    Hinweis: Teile dieses Textes könnten mithilfe einer Künstlichen Intelligenz generiert worden sein.



    Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de
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