MAGDEBURG / LONDON (IT BOLTWISE) – Nach einem schweren Cyberangriff auf den Klinikkonzern Ameos in Deutschland stehen Datenschutzfragen im Mittelpunkt. Mehrere Datenschutzbehörden der Länder untersuchen mögliche Verstöße des Unternehmens, insbesondere hinsichtlich der Informationspflichten gegenüber betroffenen Personen. Der Angriff hat zu erheblichen Störungen in den Einrichtungen geführt und die Sicherheit von Patientendaten in Frage gestellt.

Der jüngste Cyberangriff auf den Klinikkonzern Ameos hat in Deutschland erhebliche Datenschutzbedenken ausgelöst. Der Angriff, der im Juli stattfand, führte zu erheblichen Störungen in den IT-Systemen des Unternehmens, das jährlich über 500.000 Patienten behandelt. In der Folge prüfen mehrere Datenschutzbehörden der Länder mögliche Verstöße gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), insbesondere in Bezug auf die Informationspflichten gegenüber betroffenen Personen.
Die Landesbeauftragte für Datenschutz Sachsen-Anhalt, Maria Christina Rost, bestätigte, dass mehrere Beschwerden eingegangen seien. Diese betreffen vor allem die Art und Weise, wie Ameos mit den Daten der Patienten und Mitarbeiter umgegangen ist, die bei dem Angriff möglicherweise kompromittiert wurden. Der Konzern hatte zunächst ein Online-Formular bereitgestellt, über das sich Betroffene eigenständig melden sollten, was Kritik hervorrief, da dies nicht den Anforderungen der DSGVO entspricht.
Inzwischen hat Ameos sein Vorgehen geändert und informiert Betroffene proaktiv, wie es die Datenschutzgrundverordnung vorschreibt. Diese Anpassung erfolgte nach Rücksprache mit der zuständigen Datenschutzbehörde. Das Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt ermittelt weiterhin in diesem Fall, um die Verantwortlichen des Cyberangriffs zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen sich der Gesundheitssektor in Bezug auf Cybersicherheit und Datenschutz gegenüber sieht. Mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung von Gesundheitsdaten steigt auch das Risiko für Cyberangriffe. Experten betonen die Notwendigkeit robuster Sicherheitsmaßnahmen und klarer Kommunikationsstrategien, um das Vertrauen der Patienten zu wahren und die Integrität sensibler Daten zu schützen.

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