AMSTERDAM / LONDON (IT BOLTWISE) – Die europäische Hotelindustrie hat eine bedeutende Klage gegen Booking.com eingereicht. Mehr als 15.000 Hotels aus verschiedenen Ländern fordern Schadenersatz für erzwungene Preisbindungen. Diese rechtliche Auseinandersetzung könnte die Beziehung zwischen Hotels und Online-Buchungsportalen grundlegend verändern.

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Die europäische Hotelindustrie hat eine umfassende rechtliche Initiative gestartet, um gegen das bekannte Online-Reiseportal Booking.com vorzugehen. Diese Sammelklage, die im Laufe des Jahres beim Bezirksgericht in Amsterdam eingereicht werden soll, zielt darauf ab, Schadenersatz für Preisbindungen zu fordern, die den Hotels auferlegt wurden. Mehr als 15.000 Hotels aus verschiedenen europäischen Ländern, darunter Deutschland, Italien und Österreich, haben sich dieser Klage angeschlossen. Die Hotelallianz Hotrec, unterstützt von mehreren nationalen Verbänden, koordiniert dieses Vorhaben.

Der Hintergrund dieser Klage ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Herbst 2024, das die Vereinbarkeit der umstrittenen Bestpreisklauseln mit dem EU-Wettbewerbsrecht infrage stellte. Diese Klauseln hatten es den Hotels untersagt, ihre Zimmer auf der eigenen Webseite günstiger als auf Booking.com anzubieten. Unter dem Druck des Digital Markets Act hat Booking.com diese Klauseln schließlich aus seinem Angebot entfernt. Die Hoteliers hoffen nun auf eine erhebliche Rückerstattung, die sich auf bis zu 30 Prozent der gezahlten Provisionen, zuzüglich Zinsen, erstrecken könnte.

Die rechtlichen Schritte der Hotelindustrie könnten weitreichende Auswirkungen auf die Dynamik zwischen Hotels und Online-Reiseportalen haben. Alexandros Vassilikos, der Präsident von Hotrec, betonte die Notwendigkeit, dass Booking.com sein Geschäftsgebaren revidiert und Verantwortung für die umstrittene Praktik übernimmt. Booking.com hingegen weist die Vorwürfe entschieden zurück und argumentiert, dass das EuGH-Urteil keine Berechtigung für Schadenersatzforderungen darstelle.

Bereits seit 2020 laufen parallele juristische Verfahren in Amsterdam und Berlin, die ähnliche Forderungen beinhalten. Die Koordination dieser umfassenden rechtlichen Schritte liegt in den Händen der Stichting Hotel Claims Alliance. Diese Entwicklungen könnten zukunftsweisend für die Branche sein und die Art und Weise, wie Hotels und Online-Buchungsportale miteinander interagieren, grundlegend verändern.

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Europäische Hotelindustrie fordert Entschädigung von Booking.com
Europäische Hotelindustrie fordert Entschädigung von Booking.com (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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