FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Die Europäische Zentralbank (EZB) hat beschlossen, ihre Zinspause fortzusetzen, da die Unsicherheit auf den globalen Märkten weiterhin hoch ist. Die Ratsmitglieder der EZB betonten die Notwendigkeit, die Auswirkungen früherer Zinssenkungen vollständig zu bewerten, bevor weitere Entscheidungen getroffen werden. Besonders die Handelskonflikte, insbesondere die Zölle der USA, wurden als potenzielle Risiken für die europäische Wirtschaft hervorgehoben.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in ihrer Sitzung am 23. und 24. Juli beschlossen, die Zinspause fortzusetzen. Diese Entscheidung fiel einstimmig und spiegelt die hohe Unsicherheit wider, die derzeit die globalen Märkte prägt. Die EZB-Ratsmitglieder betonten, dass sie die Ergebnisse der Handelsgespräche sowie die weitere Entwicklung der Konjunktur und Inflation abwarten möchten, bevor sie weitere Schritte unternehmen.
Ein zentrales Thema der Sitzung waren die globalen Handelsspannungen, insbesondere die von den USA verhängten Zölle. Diese Spannungen könnten die Investitions- und Konsumlaune von Unternehmen und Haushalten in Europa beeinträchtigen. Trotz dieser Unsicherheiten wurde die Resilienz der europäischen Wirtschaft im ersten Quartal 2025 positiv hervorgehoben. Einige Ratsmitglieder sehen in dem unerwartet kräftigen Wachstum jedoch eher einen Vorzieheffekt, bei dem Exportgeschäfte in Erwartung höherer Zölle vorgezogen wurden.
Mit dem Beschluss, die Zinsen unverändert zu lassen, bekräftigte die EZB ihren datenabhängigen Ansatz, der von Sitzung zu Sitzung neu bewertet wird. Die Währungshüter möchten keine voreiligen Entscheidungen treffen, sondern die Entwicklung weiterer Wirtschaftsindikatoren wie der Industrieproduktion und des Handels abwarten. Die Ratsmitglieder erwarten von der nächsten Runde der EZB-Stabsprojektionen im September ein klareres Bild der wirtschaftlichen Lage.
Die Entscheidung der EZB, die Zinspause fortzusetzen, unterstreicht die Herausforderungen, denen sich die Zentralbank in einem unsicheren globalen Umfeld gegenübersieht. Die Handelskonflikte und die damit verbundenen Risiken für die europäische Wirtschaft erfordern eine sorgfältige Abwägung der geldpolitischen Maßnahmen. Die EZB bleibt daher wachsam und bereit, bei Bedarf zu handeln, um die Stabilität der europäischen Wirtschaft zu gewährleisten.

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