LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie zeigt, dass musikalische Gänsehaut nicht nur ein flüchtiges Gefühl ist, sondern tiefere Einblicke in die menschliche Psychologie bietet. Über 8.000 Teilnehmer berichteten von intensiven emotionalen Reaktionen, die mit politischen Einstellungen und körperlichem Bewusstsein verknüpft sind. Besonders auffällig ist der U-förmige Effekt, der zeigt, dass Menschen an den politischen Extremen die stärksten ästhetischen Reaktionen erleben.

Musikalische Gänsehaut, auch als ästhetische Schauer bekannt, sind mehr als nur flüchtige Empfindungen. Eine groß angelegte Studie mit über 8.000 Teilnehmern hat gezeigt, dass diese Reaktionen tief in die menschliche Psychologie eingebettet sind. Sie sind nicht nur mit Einsicht und Selbsttranszendenz verbunden, sondern auch mit politischen Neigungen. Interessanterweise berichteten konservative Teilnehmer von stärkeren Gänsehautreaktionen, was auf eine tiefere emotionale Verbundenheit hinweisen könnte.
Die Studie offenbarte einen U-förmigen Effekt, bei dem Menschen an beiden politischen Extremen, sowohl links als auch rechts, die intensivsten ästhetischen Reaktionen zeigten. Dies unterstützt die sogenannte Hufeisentheorie, die besagt, dass extreme politische Ansichten sich in gewisser Weise ähneln. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass körperliches Bewusstsein und viszerale Erfahrungen die politische Intensität antreiben könnten, was eine neue Perspektive auf die Polarisierung bietet.
Ein zentraler Aspekt der Studie war die Untersuchung der Interozeption, also des Bewusstseins für innere Körperempfindungen. Menschen mit einer erhöhten interozeptiven Sensitivität neigen dazu, intensivere emotionale Erlebnisse zu haben, was möglicherweise auch ihre politischen Ansichten beeinflusst. Diese Verbindung könnte erklären, warum extreme politische Ansichten oft mit starken emotionalen Reaktionen einhergehen.
Die Ergebnisse der Studie werfen ein neues Licht auf die Rolle von Emotionen und körperlichem Bewusstsein in der politischen Psychologie. Sie deuten darauf hin, dass die Intensität ästhetischer Reaktionen ein Indikator für politische Extremismen sein könnte. Dies könnte bedeuten, dass narrative und somatische Werkzeuge notwendig sind, um politische Polarisierung zu überwinden und eine pluralistische Gesellschaft zu fördern.

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