NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die US-amerikanischen Aktienmärkte erlebten einen dramatischen Rückgang, ausgelöst durch wachsende Sorgen über die Inflation und die Auswirkungen der Zollpolitik der Trump-Regierung.

Die US-Börsen erlitten am Freitag einen erheblichen Rückschlag, als der Dow Jones Industrial Average um 748 Punkte fiel, was einem Rückgang von 1,7 % entspricht. Auch der S&P 500 und der Nasdaq verzeichneten Verluste von 1,7 % bzw. 2,2 %. Diese Entwicklung folgte auf einen bereits schwachen Donnerstag, an dem der Dow insgesamt um etwa 1.200 Punkte nachgab.
Ein entscheidender Faktor für den Rückgang war die Veröffentlichung der neuesten Umfrage der Universität Michigan, die einen deutlichen Rückgang des Verbrauchervertrauens aufzeigte. Die Umfrage ergab, dass die Amerikaner zunehmend besorgt über steigende Preise und die möglichen Auswirkungen der Zollpolitik von Präsident Trump sind, die die Inflation erneut anheizen könnten.
Diese Bedenken spiegeln sich auch in einer kürzlich durchgeführten Umfrage wider, die zeigte, dass 62 % der US-Erwachsenen der Meinung sind, dass die Regierung nicht genug tut, um die Inflation zu bekämpfen. Die Erwartungen an die Inflation im kommenden Jahr stiegen laut der Umfrage auf 4,3 %, den höchsten Stand seit November 2023.
Die schwache Verbraucherstimmung könnte zu einem Rückgang der Konsumausgaben führen, die mehr als zwei Drittel der US-Wirtschaft ausmachen. Dies könnte sich negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirken, obwohl derzeit keine Anzeichen für eine bevorstehende Rezession bestehen.
Auch andere wirtschaftliche Indikatoren zeigen Schwächen. Das Beschäftigungswachstum hat sich im vergangenen Jahr verlangsamt, da Unternehmen abwarten, wie sich die Wirtschaftspolitik der Trump-Regierung, insbesondere die Zölle, auf ihre Gewinne auswirken wird. Der Immobilienmarkt zeigt ebenfalls Schwächen, mit einem Rückgang der Verkäufe bestehender Häuser um 4,9 % im Januar.
Ein weiterer Faktor, der die Märkte belastete, war ein Bericht über eine Untersuchung des US-Justizministeriums gegen UnitedHealth wegen seiner Abrechnungspraktiken im Medicaid-Programm. Das Unternehmen wies die Vorwürfe entschieden zurück.
Trotz des Rückgangs bleiben die Aktienkurse nahe ihren Allzeithochs. Der S&P 500 erreichte am Mittwoch ein Rekordhoch, bevor er am Donnerstag leicht nachgab.

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