PEKING / LONDON (IT BOLTWISE) – Das chinesische KI-Startup Cambricon, ein Konkurrent von NVIDIA, erlebte einen deutlichen Kursrückgang, nachdem es Investoren vor Risiken gewarnt hatte. Trotz eines beeindruckenden Kursanstiegs von über 140 % in diesem Jahr, sieht das Unternehmen Gefahren durch überhöhte Markterwartungen und mögliche Lieferkettenprobleme.

Das chinesische KI-Startup Cambricon, das als bedeutender Konkurrent von NVIDIA im heimischen Markt gilt, hat kürzlich einen deutlichen Rückgang seines Aktienkurses erlebt. Diese Entwicklung folgte auf eine Mitteilung des Unternehmens, in der es seine Investoren vor verschiedenen Risiken warnte. Trotz eines beeindruckenden Kursanstiegs von über 140 % seit Jahresbeginn, sieht Cambricon Gefahren durch überhöhte Markterwartungen, Gerüchte über neue Produktveröffentlichungen und potenzielle Lieferkettenprobleme.
In einem regulatorischen Bericht betonte das in Peking ansässige Unternehmen, dass der jüngste Anstieg seiner Aktien um fast 134 % seit Ende Juli im Vergleich zur allgemeinen Marktentwicklung übertrieben sei. Diese Diskrepanz könnte zu einer Abweichung der Aktien von ihren fundamentalen Werten führen, was ein erhebliches Risiko für Investoren darstellt. Cambricon rät daher zu einer rationalen Investitionsentscheidung.
Der Rückgang der Cambricon-Aktien auf dem Shanghai Stock Exchange markierte den schlechtesten Tag seit April, obwohl das Unternehmen kürzlich beeindruckende finanzielle Ergebnisse bekannt gegeben hatte. Der Umsatz im ersten Halbjahr stieg um 4.000 % im Vergleich zum Vorjahr auf 2,88 Milliarden Yuan, während der Nettogewinn einen Rekordwert von 1,04 Milliarden Yuan erreichte. Diese Zahlen verdeutlichen das Wachstumspotenzial des Unternehmens, werfen jedoch auch Fragen zur Nachhaltigkeit auf.
Im Vergleich dazu hat NVIDIA, der US-amerikanische Chipgigant, in diesem Jahr einen Kursanstieg von über 34 % verzeichnet. Dennoch bleibt die Stimmung der Anleger gegenüber NVIDIA äußerst optimistisch, trotz Bedenken über ein mögliches Wachstumstempo im Bereich der Datenzentren. Diese Entwicklungen unterstreichen die Volatilität und die Unsicherheiten, die mit Investitionen in den schnelllebigen KI-Markt verbunden sind.

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