FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Euro hat am Freitag seine anfänglichen Verluste wettgemacht und leicht zugelegt. Schwache Konjunkturdaten aus den USA haben die Gemeinschaftswährung gestützt. Die Europäische Zentralbank hat den Referenzkurs des Euro auf 1,1658 US-Dollar festgelegt, was eine leichte Erholung gegenüber dem Vortag bedeutet.

Der Eurokurs hat am Freitag eine moderate Erholung erfahren, nachdem er anfängliche Verluste wettgemacht hatte. Diese Entwicklung ist vor allem auf schwache Konjunkturdaten aus den USA zurückzuführen, die der Gemeinschaftswährung Auftrieb verliehen haben. Der Euro wurde zuletzt zu 1,1697 US-Dollar gehandelt, was eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorabend darstellt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1658 US-Dollar fest, was eine geringfügige Anpassung im Vergleich zum Vortag bedeutet.
Am Vormittag richtete sich die Aufmerksamkeit zunächst auf die Preisdaten aus der Eurozone. In Frankreich und Spanien fielen die Inflationsraten für August niedriger aus als erwartet. In Frankreich schwächte sich die Teuerung überraschend ab und lag bei vergleichsweise niedrigen 0,8 Prozent, während die Inflation in Spanien auf 2,7 Prozent verharrte. Analysten hatten dort einen Anstieg der Teuerung erwartet, was jedoch ausblieb.
In Deutschland hingegen hat sich das Leben im August wieder stärker verteuert. Die Verbraucherpreise lagen um 2,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Laut Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, zeigen die bislang veröffentlichten Details, dass vorerst mit keinem weiteren spürbaren Rückgang der Inflationsrate zu rechnen ist. Die Kerninflationsrate, bei der die stark schwankenden Preise für Nahrungsmittel und Energie ausgeklammert werden, scheint keine Anstalten zu machen, weiter nachzugeben.
In den USA hat sich die Stimmung der Verbraucher im August stärker eingetrübt als erwartet. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima zeigt, dass die Kaufbedingungen für langlebige Güter auf den niedrigsten Stand seit einem Jahr gesunken sind. Die aktuelle persönliche Finanzlage hat sich wegen der zunehmenden Besorgnis über hohe Preise verschlechtert, kommentierte Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage. Diese Entwicklungen haben den Eurokurs gestützt, da der Dollar im Vergleich an Wert verlor.

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