MEERBUSCH (IT BOLTWISE) – Die Roboter von Invert Robotics und Gecko Robots sollen schwer zugängliche Röhren und Behälter überprüfen. Dabei können sie wie der Geckos steile Wände emporklettern. Beide Unternehmen haben kürzlich eine Anschubfinanzierung erhalten.

Invert Robotics in Meerbusch bei Düsseldorf hat kleine Roboter für schwierige Inspektionsaufgaben entwickelt. Die Geräte verwenden kleine Saugnäpfe in Kombination mit Spezialchemikalien, um sich an schrägen und senkrechten Wänden festzuhalten. Der große Vorteil dieser Technik ist, dass sie sich auch an nichtmagnetischen Materialien wie Alu, Kupfer und Kunststoffen festsaugen. Die 5 kg schweren Inspektionsroboter können neben der Kamera weitere Sensoren mitführen – zum Beispiel Ultraschallsensoren zur Messung der Wanddicke. Die Steuerung erfolgt über bis zu 100 m lange Kabel.

Die Pittsburgh ansässige Gecko Robotics geht die gleiche Aufgabe auf eine ganz andere Art an. Deren Roboter arbeiten mit starken Magneten, um sich an Wänden und in Röhren festzuhalten. Sie werden unter anderem verwendet, um Leckagen und Oberflächendefekte zu erkennen. Auch die Stärke von Beschichtungen in Röhren und Kesseln können sie mit geeigneten Sensoren messen.

Invert Robotics hat gerade eine Finanzierungsrunde über 8,8 Mio. USD abgeschlossen. Hauptinvestor ist Finistere Ventures, ein VC-Finanzier der Agrar- und Ernährungsbranche. Gecko Robotics sammelte schon letztes Jahr 9 Mio.USD ein.

Die Roboter von Invert Robotics halten sich mit Saugnäpfen an nichtmagnetischen Flächen fest. (Bild: Invert Robotics)
Die Roboter von Invert Robotics halten sich mit Saugnäpfen an nichtmagnetischen Flächen fest. (Bild: Invert Robotics)




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