LONDON (IT BOLTWISE) – Neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass Parkinson durch einfache Lebensstiländerungen möglicherweise verhindert werden kann. Zwei führende Ärzte haben eine Liste von Maßnahmen veröffentlicht, die das Risiko dieser neurodegenerativen Erkrankung senken könnten.

Die Vorstellung, dass Parkinson möglicherweise verhindert werden kann, eröffnet neue Perspektiven in der Medizin. Zwei renommierte Ärzte, Dr. Ray Dorsey und Dr. Michael Okun, haben in ihrem Buch ‘The Parkinson’s Plan: A New Path to Prevention and Treatment’ eine umfassende Liste von Maßnahmen vorgestellt, die das Risiko der Erkrankung senken könnten. Diese Erkenntnisse basieren auf jahrelanger Forschung und bieten Hoffnung für viele Betroffene und deren Angehörige.
Ein zentraler Aspekt ihrer Forschung ist die Rolle von Umweltfaktoren bei der Entstehung von Parkinson. Dorsey und Okun argumentieren, dass Pestizide in Lebensmitteln, industrielle Schadstoffe im Wasser und Partikel in der Luft maßgeblich zur Zunahme der Erkrankung beitragen. Durch einfache Maßnahmen wie das Waschen von Obst und Gemüse, die Verwendung von Wasser- und Luftfiltern sowie das Vermeiden von Supermärkten in der Nähe von chemischen Reinigungen kann das Risiko reduziert werden.
Besonders interessant ist die Empfehlung, regelmäßig Kaffee zu konsumieren. Studien haben gezeigt, dass Koffein einen schützenden Effekt auf die dopaminproduzierenden Nervenzellen haben kann. Dies könnte erklären, warum Kaffeetrinker ein geringeres Risiko haben, an Parkinson zu erkranken. Allerdings sollte der Koffeinkonsum in Maßen erfolgen, um mögliche Nebenwirkungen wie Angstzustände zu vermeiden.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist körperliche Aktivität. Regelmäßiges Training, insbesondere aerobes Training, kann die Funktion der Mitochondrien verbessern und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen. Bewegung fördert die Freisetzung von Wachstumsfaktoren im Gehirn, die die Nervenzellen schützen. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung eines aktiven Lebensstils für die Prävention von neurodegenerativen Erkrankungen.

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