PALO ALTO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Tesla verfolgt eine neue Strategie, die auf Offenheit und Kooperation setzt, um die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu revolutionieren.
Tesla hat sich entschieden, eine neue Richtung einzuschlagen, die auf Offenheit und Zusammenarbeit setzt, um die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu verbessern. Anstatt auf Exklusivvereinbarungen mit Grundstückseigentümern zu bestehen, ermutigt Tesla diese, ihre Flächen für mehrere Anbieter zu öffnen. Diese Strategie könnte nicht nur das eigene Supercharger-Netzwerk stärken, sondern auch der gesamten Branche zugutekommen.
Max de Zegher, Teslas Top-Manager für Ladeinfrastruktur, betonte, dass Tesla aktiv Exklusivitätsangebote ablehnt. Stattdessen wird den Vermietern nahegelegt, möglichst viele Ladeinfrastrukturen zu installieren, um eine zuverlässige und erschwingliche Versorgung zu gewährleisten. Diese Offenheit scheint sich bereits auszuzahlen, da Tesla weltweit 7.131 Supercharger-Stationen mit insgesamt 67.316 Ladepunkten betreibt.
Die Philosophie von Tesla widerspricht der gängigen Praxis vieler Infrastrukturprojekte, die durch exklusive Partnerschaften eine Marktdominanz sichern wollen. Tesla hätte leicht einen sogenannten ‘Burggraben’ schaffen können, um Konkurrenten auszuschließen, verfolgt jedoch eine andere Logik. Laut de Zegher gibt es keinen Mangel an Parkplätzen, und rechtliche Schutzgräben würden den Ausbau der Elektrofahrzeug-Infrastruktur nur bremsen.
Bereits vor Jahren öffnete Tesla sein Netzwerk für E-Fahrzeuge anderer Hersteller. Mit dem eigenen Ladeanschluss NACS (North American Charging Standard) hat Tesla sogar einen neuen Industriestandard gesetzt, dem sich bereits große Autobauer wie Ford, General Motors, Rivian und Lucid angeschlossen haben.
Für die Zukunft der Mobilität ist laut de Zegher keine Abschottung, sondern Skalierbarkeit und Zugang entscheidend. Rechtliche Hürden würden lediglich das Wachstum der Ladeinfrastruktur bremsen und die dringend nötige Transformation der Verkehrswelt verzögern. Mit der klaren Ablehnung von Exklusivverträgen setzt Tesla ein Zeichen im Markt, dessen Auswirkungen noch abzuwarten sind.

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