NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die US-amerikanischen Börsen zeigen sich zu Beginn des Dienstagshandels leicht schwächer, nachdem Präsident Donald Trump seine Pläne für Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte konkretisiert hat.

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, ab dem 4. März Strafzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu erheben, hat die Kauflaune an den US-Börsen gedämpft. Der S&P-Future fiel um 0,3 Prozent, während der Nasdaq-Future um 0,5 Prozent nachgab. Investoren zeigen sich zurückhaltend, da sie auf den bevorstehenden Auftritt von US-Notenbankchef Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des US-Senats warten. Von dieser Anhörung erhoffen sich die Anleger Aufschluss über den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve.
Die protektionistische Politik der US-Regierung könnte die Inflation anheizen, was der Fed die Möglichkeit von Zinssenkungen erschweren würde. Powell wird am Mittwoch auch vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses sprechen. Zudem stehen die Verbraucherpreise aus dem Januar zur Veröffentlichung an, was weitere Einblicke in die wirtschaftliche Lage geben könnte.
Unternehmensseitig haben Coca-Cola, Dupont de Nemours und Humana ihre Geschäftszahlen vorgelegt. Coca-Cola übertraf die Markterwartungen und prognostiziert weiteres Wachstum, was die Aktie vorbörslich um 3,1 Prozent steigen ließ. Auch Dupont (+5,4%) und Humana (+2,7%) konnten mit ihren Zahlen überzeugen.
Die angekündigten Zölle könnten den Aktien von Stahl- und Aluminiumunternehmen weiteren Auftrieb geben. Bereits am Vortag waren diese stark nachgefragt. So stiegen die Aktien von Cleveland-Cliffs um 4,2 Prozent, Nucor um 1,8 Prozent und United States Steel um 0,7 Prozent.
Einzelwerte wie Phillips 66 legten vorbörslich um 6,6 Prozent zu, nachdem bekannt wurde, dass Elliott eine Beteiligung im Wert von über 2,5 Milliarden Dollar an dem Ölraffineriebetreiber aufgebaut hat. Am Anleihemarkt zogen die Renditen nach der Zollentscheidung an, während der Dollarindex weitgehend stabil blieb.
Der Goldpreis, belastet durch die höheren Marktzinsen, verharrt nahe seines Rekordhochs. Der Ölpreis profitiert von geopolitischen Spannungen und einem knapperen Angebot, da die russische Ölförderung im Januar zurückging und die von der Opec festgelegte Quote unterschritt.

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