FRANKFURT / LONDON (IT BOLTWISE) – Der Euro zeigt sich in den letzten Tagen bemerkenswert stabil gegenüber dem US-Dollar. Trotz der Erwartungen einer Zinssenkung durch die US-Notenbank bleibt der Kurs in einer engen Spanne. Marktteilnehmer beobachten gespannt die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, die entscheidend für die zukünftige Kursentwicklung sein könnten.

Der Euro hat sich in den letzten Tagen gegenüber dem US-Dollar in einer bemerkenswert stabilen Position gehalten. Während die Aktienmärkte auf jedes neue Konjunktursignal nervös reagieren, zeigt sich das bedeutendste Währungspaar der Welt erstaunlich ruhig. Der Kurs des Euro zum Dollar verharrt in einer engen Spanne, was auf die derzeitigen Zinserwartungen und stabilen wirtschaftlichen Daten zurückzuführen ist.
Normalerweise sind die Zinserwartungen in Washington und Frankfurt entscheidend für die Entwicklung des Euro-Dollar-Kurses. Derzeit jedoch haben sich die Märkte bereits auf eine mögliche Zinssenkung der US-Notenbank im September eingestellt. Fast 90 Prozent der Investoren erwarten, dass die Fed die Zinsen senken wird, was durch jüngste Äußerungen von Jerome Powell über eine Abkühlung des Arbeitsmarktes noch verstärkt wurde.
Für den Euro bedeutet dies paradoxerweise Stabilität. Während die Fed mit Zinssenkungen liebäugelt, haben die europäischen Währungshüter in Frankfurt wenig Spielraum, ihre Zinsen kurzfristig zu senken. Die relativen Zinsvorteile zwischen den beiden Währungsräumen bleiben weitgehend unverändert, was den Kurs des Euro stabil hält.
Dennoch richten Händler ihre Aufmerksamkeit auf die wöchentlichen Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Diese Zahlen könnten entscheidend sein, da sie die Spekulationen auf aggressivere Zinssenkungen verstärken könnten. Sollte sich der Trend steigender Arbeitslosenzahlen fortsetzen, könnte dies den Dollar schwächen und dem Euro Auftrieb geben. Bis zur nächsten Zinssitzung der Fed dürfte der Euro jedoch in seiner engen Spanne verharren.

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