LONDON (IT BOLTWISE) – Der Arbeitsmarkt für Berufseinsteiger hat sich in den letzten 15 Jahren stark verändert. Während Millennials nach der Rezession in den Einzelhandel drängten, zieht es die Gen Z in die Technologie- und Gesundheitsbranche. Diese Verschiebung spiegelt größere wirtschaftliche Trends wider und könnte Hinweise darauf geben, was als Nächstes kommt.

In den letzten 15 Jahren hat sich der Arbeitsmarkt für Berufseinsteiger erheblich verändert. Während Millennials nach der Finanzkrise häufig im Einzelhandel oder in der Gastronomie arbeiteten, zieht es die Gen Z zunehmend in die Technologie- und Gesundheitsbranche. Diese Entwicklung spiegelt größere wirtschaftliche Trends wider und könnte Hinweise darauf geben, wie sich der Arbeitsmarkt in Zukunft entwickeln wird.
Die Daten zeigen, dass der Anteil der jungen Arbeitnehmer im Einzelhandel seit 2010 deutlich zurückgegangen ist. Dies ist wahrscheinlich auf den Aufstieg von Online-Händlern wie Amazon und den Niedergang traditioneller Einkaufszentren zurückzuführen. Gleichzeitig hat die Nachfrage nach Softwareentwicklern zugenommen, was die Attraktivität von Big Tech für junge Berufseinsteiger unterstreicht.
Allerdings scheint die Anziehungskraft der Tech-Branche in letzter Zeit nachzulassen. Die jüngsten Daten aus dem Jahr 2023 zeigen, dass die Nachfrage nach Einstiegspositionen in der Technologiebranche zurückgegangen ist, teilweise aufgrund von Fortschritten in der KI, die einige Einstiegsrollen überflüssig gemacht haben. Gleichzeitig wächst der Bedarf an Fachkräften im Gesundheitswesen, was Gen Z dazu veranlasst, sich vermehrt in diesem Bereich zu engagieren.
Die Verschiebung hin zu Gesundheitsberufen wird durch die alternde Bevölkerung und den steigenden Bedarf an medizinischer Versorgung angetrieben. Im Jahr 2023 waren etwa 4,8 % der jungen Arbeitnehmer als Krankenschwestern tätig, verglichen mit 3,4 % im Jahr 2010. Diese Entwicklung zeigt, dass der Gesundheitssektor nicht nur wächst, sondern auch lukrative Möglichkeiten für Berufseinsteiger bietet.

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