GAZA / LONDON (IT BOLTWISE) – Die humanitäre Lage im Gazastreifen spitzt sich dramatisch zu. Cindy McCain, die Direktorin des Welternährungsprogramms, fordert eine massive Ausweitung der Hilfe, um die Not der Menschen zu lindern. Israel und die internationale Gemeinschaft stehen unter Druck, effektive Lösungen zu finden, während die Versorgungslage kritisch bleibt.

Die humanitäre Situation im Gazastreifen hat sich dramatisch verschärft, was die internationale Gemeinschaft dazu veranlasst, dringende Maßnahmen zu ergreifen. Cindy McCain, die Direktorin des Welternährungsprogramms (WFP), hat nach ihrem Besuch in der Region eine deutliche Ausweitung der humanitären Hilfe gefordert. Sie betonte, dass der Gazastreifen am “Zerreißpunkt” stehe, da eine halbe Million Menschen in dem von Israel abgeriegelten Gebiet hungern.
In Gesprächen mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu wurde vereinbart, die Bemühungen zur Beschleunigung der Einfuhr humanitärer Güter zu verdoppeln. McCain unterstrich die Notwendigkeit, das Netzwerk von Lebensmittelverteilstellen und Gemeinschaftsküchen schnellstmöglich wieder in Betrieb zu nehmen. Sie forderte sichere Wege und dauerhaften Zugang, um die benötigte Hilfe in dem Umfang zu liefern, den die Krise erfordert.
Die israelische Regierung hält jedoch an der umstrittenen Gaza Humanitarian Foundation (GHF) fest, die von den USA unterstützt wird. Diese Stiftung soll verhindern, dass die Hamas humanitäre Hilfe abzweigt. Kritiker bemängeln, dass die Verteilung in den Zentren Menschen gefährdet, die durch Kriegsgebiete laufen müssen. Berichte über tödliche Zwischenfälle in der Nähe dieser Verteilstellen häufen sich.
UN-Generalsekretär António Guterres hat Israel aufgefordert, die geplante Einnahme der Stadt Gaza abzublasen, um eine weitere Eskalation zu vermeiden. Er betonte, dass es keine militärische Lösung für den Konflikt gebe und forderte eine sofortige und dauerhafte Waffenruhe. Die internationale Gemeinschaft, darunter Länder wie Frankreich und Kanada, drängt auf eine Anerkennung eines palästinensischen Staates, während Deutschland einen Teil der Waffenexporte an Israel gestoppt hat.

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