SAN FRANCISCO (IT BOLTWISE) – Pandora will demnächst Audiowerbung testen, die auf Ansprache durch Zuhörer reagiert. Akustische Werbespots erhalten damit erstmals einen Rückkanal. Entwickelt wurde die Technik von der kalifornischen Instreamatic.

Vom Radio her sind akustische Werbespots als Einwegkanal bekannt. Zum Leidwesen der werbetreibenden Wirtschaft, die sich durch das Internet an Interaktion mit Kunden und Messung des Werbeerfolgs gewöhnt hat. Das will als erster großer Werbevermarkter nun der Streamingservice Pandora seinen Werbekunden bieten. Das Unternehmen hat noch für dieses Jahr einen Versuch mit interaktiver akustischer Werbung angekündigt, die von Instreamatic entwickelt wurde.

Innerhalb der Anzeigen sollen die Zuhörer Gelegenheit zur Interaktion haben, zum Beispiel weitere Informationen zum beworbenen Produkt abzufragen. Bei Desinteresse können sie auch die Werbung abbrechen und zur nächsten Werbung oder zur Fortführung des Programms wechseln. Instreamatic stellt dafür die Technik zum Verständnis gesprochener natürlicher Sprache bereit. Mittels künstlicher Intelligenz soll die Software ihr Spachverständnis ständig verbessern.

Aus Sicht von Pandora und Instreamatic ist der Werbemarkt nun bereit für interaktive akustische Werbung. Denn durch „Smart Speakers“ wie Amazons Alexa haben sich Konsumenten an die verbale Interaktion mit Geräten gewöhnt. Das wollen die Werbevermarkter nutzen, um die Werbewirkung und Nachvollziehbarkeit von akustischer Reklame zu verbessern.

Zukünftig unterhalten sich die Werbespots mit Smartphonebenutzern.
Zukünftig unterhalten sich die Werbespots mit Smartphonebenutzern. (Bild: Instreamatic).




Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise.de
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