BERLIN / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Phishing-Welle zielt auf Google-Nutzer ab und nutzt gefälschte SMS, um an sensible Daten zu gelangen. Besonders gefährlich ist, dass diese Nachrichten im gleichen Verlauf wie legitime Google-Bestätigungscodes erscheinen, was die Täuschung perfektioniert.

In der digitalen Welt von heute sind Cyberkriminelle immer auf der Suche nach neuen Wegen, um an sensible Daten zu gelangen. Eine aktuelle Phishing-Kampagne hat es auf Google-Nutzer abgesehen, indem sie gefälschte SMS-Nachrichten versendet, die scheinbar von Google stammen. Diese Nachrichten behaupten, dass ein unbekanntes Gerät mit dem Google Authenticator des Empfängers verbunden sei und fordern dazu auf, eine angebliche Support-Hotline anzurufen.
Besonders tückisch ist, dass diese gefälschten SMS oft im gleichen Verlauf wie legitime Google-Bestätigungscodes erscheinen. Dies erweckt einen authentischen Eindruck und kann Nutzer dazu verleiten, unüberlegt zu handeln. Die Betrüger nutzen geschickte Gesprächsführung, um an sensible Informationen wie Login-Daten und Zugangscodes zu gelangen, mit dem Ziel, die Kontrolle über den Google-Account der Betroffenen zu übernehmen.
Experten raten, auf solche Nachrichten nicht zu reagieren und keine unbekannten Nummern zurückzurufen. Google versendet keine derartigen Nachrichten, und es wird empfohlen, die Absendernummer zu blockieren. Zudem sollte der Betrugsfall bei der Bundesnetzagentur gemeldet werden, um weitere Missbrauchsfälle zu verhindern.
Diese Phishing-Attacke zeigt erneut, wie geschickt Cyberkriminelle vorgehen, um Nutzer zu täuschen. Skepsis gegenüber unerwarteten Nachrichten und das konsequente Blockieren unerwünschter Nummern bleibt der effektivste Schutz. Auch eine zunächst harmlos wirkende SMS kann eine große Gefahr darstellen, da oft mit einfachen Floskeln begonnen wird, um Vertrauen zu erwecken.


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