PEKING / LONDON (IT BOLTWISE) – Eine neue Studie zeigt, dass Menschen, die an Verschwörungstheorien glauben, Informationen auf neuronaler Ebene anders verarbeiten. Die Forschung beleuchtet, wie diese Personen spezifische Gehirnregionen aktivieren, die mit subjektivem Wert und Unsicherheit verbunden sind. Diese Erkenntnisse könnten helfen, die Widerstandsfähigkeit gegen Fehlinformationen zu stärken.

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Eine kürzlich in Scientific Reports veröffentlichte Studie hat aufgedeckt, dass Menschen, die an Verschwörungstheorien glauben, Informationen auf eine einzigartige Weise verarbeiten. Diese Personen aktivieren spezifische Gehirnregionen, die mit der Bewertung von subjektivem Wert und Unsicherheit verbunden sind, wenn sie mit verschwörungstheoretischen Inhalten konfrontiert werden. Diese Erkenntnisse könnten entscheidend sein, um zu verstehen, warum Verschwörungstheorien in Krisenzeiten florieren und wie sie so resistent gegen Gegenbeweise bleiben.

Die Studie, geleitet von Shuguang Zhao von der Renmin University of China, untersuchte 388 chinesischsprachige Teilnehmer, um die neuronalen Mechanismen hinter Verschwörungsglauben zu erforschen. Die Teilnehmer wurden anhand ihrer Antworten auf etablierte Verschwörungsglaubensskalen in Gruppen mit hohem und niedrigem Glaubensniveau eingeteilt. Die Ergebnisse zeigten, dass Personen mit hohem Verschwörungsglauben eine stärkere Aktivierung in der ventromedialen und dorsomedialen präfrontalen Kortizes aufwiesen, wenn sie verschwörungstheoretische Inhalte bewerteten.

Interessanterweise unterschieden sich die Gruppen nicht signifikant in ihrer Bewertung von faktischen Informationen, was darauf hindeutet, dass der Glaube an Verschwörungen nicht auf allgemeiner Leichtgläubigkeit beruht, sondern auf einer selektiven Informationsverarbeitung, die mit verschwörerischen Weltanschauungen übereinstimmt. Diese selektive Verarbeitung könnte erklären, warum Verschwörungstheorien in Zeiten sozialer Krisen so ansprechend sind.

Die Forscher stellten fest, dass Personen mit niedrigem Verschwörungsglauben bei der Bewertung von Verschwörungsinhalten mehr Aktivität im Hippocampus und im Precuneus zeigten, Regionen, die mit der Erinnerung an vergangene Erfahrungen und der Integration neuer Informationen verbunden sind. Dies deutet darauf hin, dass diese Personen eher auf vergangenes Wissen zurückgreifen, um neue Informationen zu bewerten.

Die Studie weist jedoch einige Einschränkungen auf, darunter die relativ kleine Stichprobengröße und die kulturelle Spezifität der Teilnehmer. Zukünftige Forschungen könnten sich darauf konzentrieren, wie Menschen Fehlinformationen im Allgemeinen verarbeiten, insbesondere im Kontext von KI-generierten Inhalten, die zunehmend plausibel, aber irreführend sein können.

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Neurobiologische Unterschiede bei Verschwörungsgläubigen
Neurobiologische Unterschiede bei Verschwörungsgläubigen (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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